Tapetenwechsel

Landeskirchliche Gemeinschaft und EC-Jugendarbeit Brackel

Die Maßnahme:
Für den Tapetenwechsel können Teilnehmende sich via WhatsApp oder SMS bei Jugendreferent Lukas Güth anmelden. Es werden sich maximal sechs Teilnehmende zeitgleich im Gemeinschaftshaus aufhalten. Entweder können sie sich im Mithörraum/Saal einen Co-Workspace einrichten, sich eins zu eins bei einem Kicker- oder Billard-Spiel begegnen oder einfach nur die Zeit nutzen, um anderen Jugendlichen in der Oase zu einem Gespräch zu begegnen. Dabei befinden sich bei optimaler Nutzung nicht mehr als vier Personen gleichzeitig in einem Raum. Begegnungen im Jugendalter sind für die Entwicklung einer Persönlichkeit äußerst wichtig. Auch diesen Zweck kann der „Tapetenwechsel“ erfüllen, in dem es wieder Begegnungsflächen gibt, die der Alltag im Lockdown erst einmal nicht zulässt. Insgesamt ist es ein Rundumschlag aus Arbeitsatmosphäre, Gelegenheit zum Austausch und der Seelsorge, gemeinsamer Aktion und einem Ort, der nicht durch Alltag geprägt ist.

Das Angebot soll drei Mal die Woche (Mittwoch/Donnerstag/Freitag) jeweils von 14:30 bis 17:30 stattfinden. Die Teilnehmenden können sich für max. 90 Minuten einen Platz reservieren, sodass zwei Durchläufe pro Tag möglich sind. Die Aufsichtspflicht liegt während dieses Zeitraumes bei einer/-m oder mehreren Mitarbeiter*innen aus der Jugendarbeit, die/der vor Ort ist/sind.

Begründung der Maßnahme
In der Covid19-Pandemie ist das Leben durch Kontaktbeschränkungen, digitale Angebote von allen
Seiten und wenig Abwechslung geprägt. Für viele Menschen stellt das eine Belastung dar. Besonders aber für Jugendliche, die voll von den Maßnahmen betroffen sind. Begegnungen sind aber essenziell für Jugendliche und deren Entwicklung. Durch digitale Angebote kann der Wert einer realen Begegnung nicht gänzlich abgedeckt werden. Neben einem Raum zur (zahlenbezogenen begrenzten) Begegnung soll in erster Linie die Gelegenheit sein, einen Ort der Ruhe und Konzentration zu haben, um beispielsweise Hausaufgaben und Schreibarbeiten ungestört in einer dafür angemessenen Atmosphäre zu erledigen. Hierfür fehlt zuhause oft der Raum. Das kann die Landeskirchliche Gemeinschaft und EC- Jugendarbeit Brackel mit ihrem Gemeinschaftshaus bieten.

Sicherheitskonzept
In Anlehnung an die Dokumente der Landeskirche und des Niedersächsischen EC-Verbands, werden die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um ein mögliches Infektionsrisiko weitestgehend zu minimieren. Für die Sicherheit sorgt eine zeitliche Begrenzung, beschränkte Begegnungsfläche, und regelmäßiges Lüften (alle 45 min für 3- 5 min). Hinzu kommt die Maskenpflicht im gesamten Gebäude außer am Arbeitsplatz im Workspace. Außerdem wird regelmäßig gelüftet und die obligatorischen Abstände werden eingehalten. Es steht an allen wichtigen Stellen Desinfektionsmittel bereit (in den Sanitärbereichen und am Ein- und Ausgang). Dazu kommt, dass das Hygienekonzept des Gemeinschaftshauses gilt. Die Kontaktdaten der Teilnehmenden werden erfasst, für den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum aufgehoben und anschließend vernichtet. Außerdem werden Kicker, Billardtisch und die dazugehörigen Spielgegenstände regelmäßig desinfiziert.

Ziel
Jugendlichen einen „Tapetenwechsel“ zu bieten, um kurz aus dem Alltag auszubrechen ist das oberste Ziel dieser Maßnahme. Des Weiteren soll geschehen:
• Der Kontakt zwischen den Teilnehmenden soll wieder im realen Leben stattfinden können.
• Auch der Kontakt zwischen Teilnehmenden und Jugendreferent(en) kann intensiviert werden.
• Die Möglichkeit besteht, mit jemandem außerhalb des Familien- und Freundeskreises zu sprechen z.B. für seelsorgerliche Gespräche.

Lukas Güth

Nordheide
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